Erwachsenentraining? What?

Mitte der Saison kam die Idee auf, ein Erwachsenentraining zu organisieren. Schnell waren vier Termine gefunden. Was als Versuch begann, etablierte sich schnell zur nachgefragten Veranstaltung.

Eine kleine aber beständige Gruppe traf sich regelmäßig, um bei schönstem Sonnenschein, aber leider nur leichten Windbedingungen, die ein oder anderen Segelmanöver auszuprobieren.

Selbst Segeltechniken zum Trimmen des Bootes wurden nachgefragt.

Dank Rainer, der seinen 20er als „Trainingsboot“ zur Verfügung stellte, hatten alle Interessierten an Bord Platz.

Durch das positive Feedback ist der Vorstand ermutigt, auch im kommenden Jahr diese Veranstaltung zu organisieren. Alle Mitglieder sind aufgerufen, teilzunehmen und sich bei Interesse einzubringen.

Besonderen Dank allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen, die dazu beigetragen haben, in unserem Verein ein aktives Vereinsleben zu leben.

Euer Sportwart

Grünkohlregatta 2021

Was aus einer Idee in einer Sauna in Finnland entstand, ist inzwischen schon zu einer kleinen Tradition geworden, sich noch nach der offiziellen Saison auf dem Wasser zu treffen.

Trotz des ungünstigen Termins (Herbstferien) trafen sich am 23.10. sieben Boote, um bei schönstem Segelwetter und ordentlich Wind das Revier noch einmal abzusegeln.

Nach der „Regatta“ kamen wir alle unter der Pergola zusammen, um uns von Gabi und Achim köstlich verwöhnen zu lassen. Selbst Sportfreunde, die es zum Segeln nicht mehr geschafft hatten, nahmen die Gelegenheit wahr, im SCZ noch einen schönen Nachmittag zu verbringen.

Ja und der Grünkohl mit Pinkel? Gefräßiges Schweigen bestätigte es mal wieder … zum Niederknien. Da geriet das Segeln fast zur Nebensache.

Dank Gabi, Achim und Rasmus war es ein mehr als gelungener Tag.

Euer Sportwart

Finnland im Jahr 2021

Nach langer Pandemiezeit mit Lockdown wollten wir gerne unseren Urlaub wieder bei Freunden in Finnland verbringen. Wir planten die Reise entweder durch Schweden oder durch die baltischen Länder durchzuführen, aber durch ständig geänderte coronabedingte Reisebeschränkungen entschieden wir uns für den einfachsten und bequemsten Weg mit der Fähre von Travemünde nach Helsinki.

Da wir Ende Mai unser Boot verkauft hatten, waren wir nun leider „BOOTLOS“ und auf einer winzigen finnischen Insel sitzen und nur ins Wasser starren, das geht nicht. Glücklicherweise kam die Rettung vom SCZ, dankenswerterweise durfte ich die Vereins-Ixylon nutzen.

Am 10. Juli war es dann so weit, die „Yksi“ (finnisch Eins) auf dem Trailer festgezurrt fuhr brav hinter unserem Auto nach Travemünde hinterher. Am Nachmittag erreichten wir das Finnlines-Terminal in Travemünde, beim Einchecken entgleisten mir die Gesichtszüge, dass mein Personalausweis   abgelaufen war, wusste ich und deshalb hatte ich ja meinen Reisepass mitgenommen aber leider haben wir den falschen gegriffen, der schon lange abgelaufen war, also wurde ein Begleitfahrzeug herangerufen und wir mussten das Terminalgelände verlassen und nach Lübeck zur Bundespolizei fahren. Dort wurde mir ein vorläufiger Personalausweis ausgestellt, dann schnell wieder zum Hafen und zum Einchecken einreihen, diesmal klappte es und wir waren auf der Fähre, die nun für zwei Nächte und einen Tag unser Domizil war.

Am Dienstag früh erreichten wir Helsinki, nach 320 km Autofahrt nach Norden erreichten wir den Bootsanleger am Keitele-See, dort wurden wir von unserem Freund Gerd mit dem Ruderboot abgeholt, nach einen Kilometer Wasserweg erreichten wir die Insel „Tuulentupa“ (Windstube) nach dem üblichen Begrüßungs-Hallo durch Hannele, Gerds Frau, gab es erst mal Kaffee mit Korvapustis und Munkkis. Es ist schon so etwas wie Tradition, immer wenn wir dort ankommen, springe ich in den glasklaren See, trinke etwas von dem wunderbaren Wasser und schwimme einmal um die Insel, das dauert ca. 20 Minuten, bei 30°C Lufttemperatur und 25°C Wassertemperatur muss man dafür nicht sehr abgehärtet sein.

Am Mittwoch fuhren wir dann nach Matilanvirta, dort ist eine gute Slipanlage und die „YKSI“ konnte endlich in ihrem Element rutschen, schnell aufgeriggt und bei moderatem Wind zur Insel gesegelt. An den Folgetagen besuchten wir mit dem Boot einige Freunde, die den Urlaub in ihrem „MÖKKI“ (Sommerhaus) verbrachten, zum Einkaufen segelten wir einige Male zum nächstgelegenen Ort nach Sumiainen.

Wir verlebten drei wunderbare Wochen auf der Insel und hatten viel Spaß mit dem Boot, der nächste Urlaub in Finnland ist allerdings wieder mit einen Kleinkreuzer geplant.

Die Finnischen Binnenseen sind ein hervorragendes Segelrevier für Jollenkreuzer, mit ihrem variablen bzw. geringen Tiefgang sind sie leicht zu slippen und man kommt in fast jeden Seezipfel, allerdings ist die Topografie auch recht launisch. Felsen über und unter Wasser sind nicht nur am Ufer anzutreffen. Gutes Kartenwerk und das ständige Konsultieren der Karte ist unbedingt Pflicht. In Finnland gilt das „Jedermanns-Recht“, was heißt, dass alle überall willkommen sind. Trotzdem ist es ratsam, erst freundlich anzufragen, bevor man sich einfach niederlässt.


Es gibt sehr viele öffentliche Wasserwanderplätze, sie werden von den Gemeinden unterhalten und sind sehr unterschiedlich ausgestattet, viele mit Steganlage, einige mit Sauna und Grillhäuschen aber immer kostenlos.

Wer in Finnland segelt, lässt sich auf ein kleines Abenteuer ein. Häfen und Infrastrukturen, wie wir sie beispielsweise bei uns kennen, sind sehr selten. Dafür bieten die Seen viel Natur, Ruhe und wenig Schiffe. Wer am Tag 3 Schiffe sieht, kann behaupten, es war ein verkehrsreicher Tag.

Gabi & Achim

German Open der 20er Jollenkreuzer

Nach der langen Corona- Pause machte sich die Mannschaft vom 1332 am 11.09.2021 auf den Weg um „neue Welten zu entdecken“.

Nach 750km kamen wir am Bodensee beim Wassersportverein Fischbach an und wurden von einer freundlichen und gutgelaunten Landcrew empfangen. Nach der berühmten Takelpanik und Aufbau der obligatorischen Wagenburg, ging es ans segeln. Der Bodensee mit seinen „unendlichen Weiten“ und einem geilen Panorama empfing uns mit teils geringen Winden. Beim „kurze Hosenwetter“ segelten wir eine Woche lang die German Open, die der Österreicher Andy Zehtner verdient gewann.

Jeden Tag ein Abendprogramm und eine rundum durchorganisierte Veranstaltung rundeten die Meisterschaft ab. Wir fühlten uns immer sehr gut betreut und warten schon ungeduldig auf die kommenden Veranstaltungen im WVF.

Ein Schmankerl für alle, die das Segeln als „wichtigste Nebensache der Welt“ begreifen, ist der Film der parallel zu der Meisterschaft gedreht wurde.

Schön war´s im WVF und ein dreifacher Chapeau bis zum Boden.

Die Crew vom R1332

Herbstrevier Wettfahrt 2021

Am 09.10.2021 fand bei schönstem Segelwetter die diesjährige Herbstrevier Wettfahrt statt.

Gesegelt wurden zwei Läufe bei teils starken Böen. Die Crew vom R 11 um Manfred Schrot konnte sich mal wieder durchsetzen und gewann die Herbstrevier Wettfahrt in der Gesamtwertung.

Allen Teilnehmern ein herzliches Dankeschön.

Die Ergebnisse sind auf Raceoffice veröffentlicht.

Jörg Möricke

Sportwart SCZ

Jugend-Revierwettfahrt 2021

Der Segelclub Zeuthen e.V. lädt alle jugendlichen Seglerinnen und Segler zur diesjährigen Jugend-Revierwettfahrt ein.

Meldungen werden im Raceoffice oder am Tag der Wettfahrt am Startschiff entgegen genommen. Treffpunkt ist der Zeuthener See (Nähe Insel).

Wir freuen uns auf Eure zahlreiche Beteiligung!

See you!

Landesjugendmeisterschaft Berlin / Waffelregatta 2021

Am 4.9. und 5.9. 2021 richten wir wieder unsere Waffelregatta in der Jugendbootsklasse Cadet aus. In diesem Jahr ist sie zugleich die Landesjugendmeisterschaft Berlin. Wir freuen uns über eine rege Beteiligung und ein tolles Sportevent trotz schwieriger (Corona-)-Rahmenbedingungen.

Die Ausschreibung und weitere Informationen befinden sich  hier