Meisterehrung

Am Mittwoch, den 10. November hatte der Berliner Seglerverband zur Meisterehrung geladen. Bei dieser Veranstaltung werden alle Berliner Seglerinnen und Segler geehrt, die sich bei einer Meisterschaft unter die Top 3 kämpfen konnten. Diesen Erfolg konnte auch unser Cadet-Team GER 10040 mit Steuermann Marten L. und Vorschotfrau Larissa G. einfahren. Marten und Larissa haben bei der Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaft den 3. Platz in der U16 Wertung erkämpft. In der Gesamtwertung haben die beiden ähnlich gut abschließen können mit einem 4. Platz. Mit 4 Punkten Abstand zum dritten Platz war das Ergebnis dabei sehr knapp.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Bootsmesse Boot&Fun statt, alle Teilnehmer waren danach eingeladen die Messe als Erster zu erkunden und die verschiedenen Stände kennenzulernen.

Unterm Strich war es ein schöner Abend und der Segelclub Zeuthen wünscht dem Cadet-Team GER 10040 bei der nächsten Deutschen Meisterschaft maximale Erfolge und eine erfolgreiche Saison!

Euer Jugendwart

H-Boot Internationale Deutsche Meisterschaft 2021

13. bis 19. September am Scharmützelsee

Die SG Scharmützelsee hatte dieses Jahr zur Internationalen Deutschen Meisterschaft der H- Boote eingeladen.

Am Wochenende des 11. Septembers bin ich, Jakob Wienke, als erster von meiner Mannschaft am Scharmützelsee eingetroffen. In Zusammenarbeit mit meiner Steuerfrau Silke K., vom Boot 1598 Catweasel, haben wir Montag bis Mittwoch die typischen, letzten Regattavorbereitungen getroffen. Der Mast wurde gestellt, das Boot geputzt und durchgetrimmt und zu guter Letzt kam der Vermesser und hat alle geprüft.

Am 15. September eröffnete Axel Hylla, der Bürgermeister von Bad Saarow, begleitet von drei Kanonenschüssen, die Wettkämpfe. Das erste Rennen wurde auf Grund der Bedingungen abgebrochen, doch nach kurzer Korrektur konnten wir an diesem Tag 3 Rennen durchziehen. Bei spätsommerlichen Temperaturen und leichten, häufig drehenden Winden aus Süd, konnten drei Rennen auf dem brandenburgischen See gesegelt werden. Durch die vielen Strahler wurde das Feld häufig durcheinandergewirbelt.

Die folgenden Tage liefen ähnlich ab, das Wetter hat sich nicht großartig geändert und die Bedingungen blieben anspruchsvoll. Wir als Team hatten Anfangs unsere Probleme, da wir nicht in unseren Flow gekommen sind und zu viel mit dem Kopf gearbeitet haben. Ab dem dritten Renntag hatten wir den Dreh dann raus, leider zu spät, aber wir konnten noch zum Abschluss zwei sehr gute Ergebnisse einfahren.

Am Ende sind wir als Held vom Mittelfeld rausgegangen und haben einen 17./34. Platz geholt. Wir hatten uns vorher mehr erhofft, aber wir wissen, woran es gelegen hat, zu wenig Training und Routine vor der IDM.

Neben den großartigen Segeltagen hat die SGS auch ein schönes Landprogramm angeboten. Jeder Abend fand unter einem anderen Motto stand und das Abendessen wurde von Live- Musik und DJ begleitet bis spät in die Nacht.

Jakob Wienke
H-Boot 1598
Der Grün-Rote Spinnaker

Hier gibt es weitere Bilder

Nächstes Jahr dürfen es gern ein paar mehr sein….

Nach einem Jahr Coronapause konnte dieses Jahr der Classic Cup wieder auf dem Müggelsee gestartet werden. Voraussetzung war nur eine Teilnahme von min. 10 Schiffen. Leider waren schlussendlich nur 5 Schiffe am Start, aber zum Glück hat der Veranstalter seine Vorgaben flexibel angewandt. So konnten wir also am Samstag, den 07.08.2021 um 11:oo Uhr starten und hatten zauberhaftes Segelwetter bei leichter Bewölkung und 3 bis 4 Windstärken. Alle drei gesegelten Wettfahren konnten wir mit einem klaren Sieg verbuchen. 

Nach den Wettfahrten gab es an Land (fast schon traditionell zu dieser Veranstaltung) ein Buffet und Getränk für alle Teilnehmer/innen. Zum Abend und als Abschluss des Tages wurde ein wirklich sehr lustiges Quiz veranstaltet. Leider konnten wir hier nicht gewinnen, aber Geschichten vom R99 und R34 (beide Schiffe wurden im SGaM erstanden und sind noch heute gut in Erinnerung geblieben) lauschen.

Sonntag musste der Start auf 10:oo Uhr vorverlegt werden (der Wettfahrtleiter musste pünktlich seinen Zug erreichen um schnell wieder an der Ostsee bei seinem Schiff zu sein). Das hat uns aber nicht aufgehalten und wir konnten die Serie bei 4 bis 5 Windstärken und viel Sonnenschein siegreich beenden.

Im Ergebnis konnten wir (Jörg, Jens, Tiberis und Julia Perthen) als alleinige Vertretung des SCZ einen glatten und klaren Sieg mit nach Hause bringen.

Zum Abschluss des Berichts möchten wir für diese Veranstaltung ganz groß werben. Dies ist mal keine „Nudeltopfregatta“ mit einem Start und 3 Stunden durchs Revier kurven. Hier wird für große und alte Schiffe (muss Holz / Stahl und min. 25 Jahre alt sein) echtes Regattageschäft und wirklich immer ein tolles Rahmenprogramm unter herrlichster Kulisse geboten!

Wir (drei Generationen Perthen) werden nächstes Jahr auf jeden Fall wieder dabei sein, hätten aber gegen eine kleine Konkurrenz keine Einwände 

Also save the date für 2022! Der Sportwart informiert zu gegebener Zeit und organisiert sogar die Anmeldung.

Sportliche Grüße,

1 x T. & 3 x J. Perthen – Fritz B1

Erwachsenentraining? What?

Mitte der Saison kam die Idee auf, ein Erwachsenentraining zu organisieren. Schnell waren vier Termine gefunden. Was als Versuch begann, etablierte sich schnell zur nachgefragten Veranstaltung.

Eine kleine aber beständige Gruppe traf sich regelmäßig, um bei schönstem Sonnenschein, aber leider nur leichten Windbedingungen, die ein oder anderen Segelmanöver auszuprobieren.

Selbst Segeltechniken zum Trimmen des Bootes wurden nachgefragt.

Dank Rainer, der seinen 20er als „Trainingsboot“ zur Verfügung stellte, hatten alle Interessierten an Bord Platz.

Durch das positive Feedback ist der Vorstand ermutigt, auch im kommenden Jahr diese Veranstaltung zu organisieren. Alle Mitglieder sind aufgerufen, teilzunehmen und sich bei Interesse einzubringen.

Besonderen Dank allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen, die dazu beigetragen haben, in unserem Verein ein aktives Vereinsleben zu leben.

Euer Sportwart

Finnland im Jahr 2021

Nach langer Pandemiezeit mit Lockdown wollten wir gerne unseren Urlaub wieder bei Freunden in Finnland verbringen. Wir planten die Reise entweder durch Schweden oder durch die baltischen Länder durchzuführen, aber durch ständig geänderte coronabedingte Reisebeschränkungen entschieden wir uns für den einfachsten und bequemsten Weg mit der Fähre von Travemünde nach Helsinki.

Da wir Ende Mai unser Boot verkauft hatten, waren wir nun leider „BOOTLOS“ und auf einer winzigen finnischen Insel sitzen und nur ins Wasser starren, das geht nicht. Glücklicherweise kam die Rettung vom SCZ, dankenswerterweise durfte ich die Vereins-Ixylon nutzen.

Am 10. Juli war es dann so weit, die „Yksi“ (finnisch Eins) auf dem Trailer festgezurrt fuhr brav hinter unserem Auto nach Travemünde hinterher. Am Nachmittag erreichten wir das Finnlines-Terminal in Travemünde, beim Einchecken entgleisten mir die Gesichtszüge, dass mein Personalausweis   abgelaufen war, wusste ich und deshalb hatte ich ja meinen Reisepass mitgenommen aber leider haben wir den falschen gegriffen, der schon lange abgelaufen war, also wurde ein Begleitfahrzeug herangerufen und wir mussten das Terminalgelände verlassen und nach Lübeck zur Bundespolizei fahren. Dort wurde mir ein vorläufiger Personalausweis ausgestellt, dann schnell wieder zum Hafen und zum Einchecken einreihen, diesmal klappte es und wir waren auf der Fähre, die nun für zwei Nächte und einen Tag unser Domizil war.

Am Dienstag früh erreichten wir Helsinki, nach 320 km Autofahrt nach Norden erreichten wir den Bootsanleger am Keitele-See, dort wurden wir von unserem Freund Gerd mit dem Ruderboot abgeholt, nach einen Kilometer Wasserweg erreichten wir die Insel „Tuulentupa“ (Windstube) nach dem üblichen Begrüßungs-Hallo durch Hannele, Gerds Frau, gab es erst mal Kaffee mit Korvapustis und Munkkis. Es ist schon so etwas wie Tradition, immer wenn wir dort ankommen, springe ich in den glasklaren See, trinke etwas von dem wunderbaren Wasser und schwimme einmal um die Insel, das dauert ca. 20 Minuten, bei 30°C Lufttemperatur und 25°C Wassertemperatur muss man dafür nicht sehr abgehärtet sein.

Am Mittwoch fuhren wir dann nach Matilanvirta, dort ist eine gute Slipanlage und die „YKSI“ konnte endlich in ihrem Element rutschen, schnell aufgeriggt und bei moderatem Wind zur Insel gesegelt. An den Folgetagen besuchten wir mit dem Boot einige Freunde, die den Urlaub in ihrem „MÖKKI“ (Sommerhaus) verbrachten, zum Einkaufen segelten wir einige Male zum nächstgelegenen Ort nach Sumiainen.

Wir verlebten drei wunderbare Wochen auf der Insel und hatten viel Spaß mit dem Boot, der nächste Urlaub in Finnland ist allerdings wieder mit einen Kleinkreuzer geplant.

Die Finnischen Binnenseen sind ein hervorragendes Segelrevier für Jollenkreuzer, mit ihrem variablen bzw. geringen Tiefgang sind sie leicht zu slippen und man kommt in fast jeden Seezipfel, allerdings ist die Topografie auch recht launisch. Felsen über und unter Wasser sind nicht nur am Ufer anzutreffen. Gutes Kartenwerk und das ständige Konsultieren der Karte ist unbedingt Pflicht. In Finnland gilt das „Jedermanns-Recht“, was heißt, dass alle überall willkommen sind. Trotzdem ist es ratsam, erst freundlich anzufragen, bevor man sich einfach niederlässt.


Es gibt sehr viele öffentliche Wasserwanderplätze, sie werden von den Gemeinden unterhalten und sind sehr unterschiedlich ausgestattet, viele mit Steganlage, einige mit Sauna und Grillhäuschen aber immer kostenlos.

Wer in Finnland segelt, lässt sich auf ein kleines Abenteuer ein. Häfen und Infrastrukturen, wie wir sie beispielsweise bei uns kennen, sind sehr selten. Dafür bieten die Seen viel Natur, Ruhe und wenig Schiffe. Wer am Tag 3 Schiffe sieht, kann behaupten, es war ein verkehrsreicher Tag.

Gabi & Achim

Coolste Jugendarbeit – DAS Video! + Jahresbericht des Jugendsports 2020

Was treibt eigentlich der Jugendsport im SCZ so? Vieles!

Und die Details werden jedes Jahr als Bericht zusammengefasst, den wir euch nicht vorenthalten wollen. Vielen Dank an Bettina, unsere Jugendwartin, das gesamte Jugendsport-Team und allen UnterstützerInnen und Sponsoren! Danke!

Jahresbericht 2020 des Jugendsports Segelclub Zeuthen e.V.

Wintersaison

Am Anfang des Jahres trifft sich die Jugendgruppe und deren Familien zu einer gemütlichen Runde im Verein und begehen das traditionelle Weihnachtswichteln. Anschließend werden die mitgebrachten Speisen verzehrt. Am 11. Januar 2020 nahm ich am 2.Landesjugendseglertag in Berlin teil. Dort wurden die Termine der Berliner Meisterstaften bekanntgegeben und ein reger Erfahrungsaustausch mit anderen
Segelvereinen stand im Fokus. Nils Helbig führte bis zum 11.03., wöchentlich jeden Mittwoch ein Kraft- und Fitnesstraining in der Turnhalle (Paul-Dessau-Oberschule in Zeuthen) für unsere Jugendgruppe und des Nachwuchses vom Ruderclub sowie Zeuthener Yachtclub durch.

An dieser Stelle lade ich alle Mitglieder herzlichst ein, mitzumachen. Im Winter findet auch jeden Sonnabend ein Theorie- und/oder Segeltraining statt. Die Nachwuchssegelnden sind bis in den kalten Wintermonaten hinein auf dem Wasser. Natürlich nur so lange wie
es die Wetterlage zulässt und das rote Motorboot ist dabei immer noch unser treuer Begleiter.

Sommersaison

Die Segelsaison war geplant, Eltern-Fahrgemeinschaften haben sich gebildet, Unterkünfte gemietet und unsere Segelgruppe war hoch motiviert. Dann kam Covid-19 und bremste uns aus. Für drei Monate war kein aktives Segeln mehr möglich.

Doch um den geliebten Sport nicht komplett aufzugeben, hat die Jugendgruppe an der #SailingAtHomeChallenge teilgenommen. Dabei sind sehr eindrucksvolle und innovative Bilderentstanden.

Nach den ersten Lockerungen konnte das Segeltraining unter Hygieneauflagen und Abstand stufenweise wieder aufgenommen werden. Zunächst erhielt jeder Segelnde einen Cadet. Bis weit nach den Sommerferien fanden keine Regatten statt.

Umso mehr entstand der Drang und die Bitte von der Jugendgruppe, dass die Waffelregatta veranstaltet werden soll. Auf der einen Seite haben wir Zuspruch und Unterstützung von der Gemeinde Zeuthen, des Berliner Segelverbandes und der Cadetclass erhalten. Auf der anderen Seite gab es auch viel Skepsis, Sorge und Kritik von Mitgliedern.

Um die Ansteckung auf ein Minimum zu reduzieren, wurde ein Hygienekonzept entwickelt und akribisch umgesetzt. Mobile Toiletten mit Waschanlagen wurden aufgestellt und ein Reinigungsteam hat nach jeder Benutzung diese desinfiziert. Weiterhin wurde eine Begrenzung der Teilnehmenden festgesetzt. Um den 1,5m Abstand zu gewähren wurde die Lagerung der Bootstrailer an die Vereine SG- und ADW-Zeuthen aufgeteilt. Vielen Dank an die Vereine und einen großen Dank an die helfenden Mitglieder des SCZ!

Am 29./ 30.August trug der SCZ die erste Regatta in der Zweimannjugendbootsklasse in Berlin aus. Es starteten 25 Cadets, darunter auch drei polnische Mannschaften und 13 Teenys. Wir erhielten mehr Anmeldungen als je zuvor. Leider konnten nicht alle Anmeldungen durch die festgelegte Teilnehmerzahl zugelassen werden.

Der Segelverein Zeuthen hat sich wieder einmal als herausragender Veranstalter gezeigt. Alle Helfende haben nur positive Rückmeldungen von den Teilnehmenden und Gästen erhalten. Dies machte Mut für andere Segelvereine ebenfalls Regatten unter Pandemieauflagen durchzuführen. Bis zum Ende der Segelsaison konnten noch vier weitere Cadetregatten ausgetragen werden.

Weitere Tätigkeiten:

  • Teilnahme am Wettbewerb „Coolste Jugendarbeit 2020“. Gabriel Pfennig hat einen Kurzfilm erstellt. Leider haben wir den Titel knapp verpasst. Nächstes Jahr werden wir es erneut versuchen. Unter folgendem Link ist der Film zu sehen
  • Ein neues Jugendmitglied trat bei
  • Veröffentlichungen unter twitter@cadetticker
  • Teilnahme an „Scheine für Vereine“. Wir erhielten einen Rot-Kreuz-Koffer, 10 Softbälle und
    200 Tischtennisbälle.

Auflistung der Cadet Regatten 2020, die vom Team Jugendsport organisiert, durchgeführt und betreut wurden:

  • 29.-30.08 Berliner Meisterschaft / Waffelregatta in Zeuthen
  • 12.-13.09. Blaues Band der Warnow, Rostock
  • 19.-20.09 Uckermark Open in Prenzlau
  • 26.-27.09. Zitadellencup in Spandau
  • 02.-04.10. Deutsche Meisterschaft in Rerik

Für das kommende Jahr würde ich mir wünschen, dass mehr Mitglieder an der Waffelregatta 2021 mitwirken und dass gemeinsame Projekte zum Beispiel gemeinsame Bootssanierungen (Pimp your boot) mit der Jugendgruppe oder etc. durchgeführt werden. Für Anregungen, Mitwirkungen und offen gebliebenen Fragen immer gern an mich.

Bettina
Jugendwartin

Mittwochsregatta – Online!

Als SeglerInnen kriegen wir ja viele Dinge unter einen Hut. So zum Beispiel den Wettkampfgeist, die Naturverbundenheit und die Technikaffinität. Und wenn das Wetter und die Rahmenbedingungen nicht mitspielen? Kein Problem hat sich der Jugendsport gesagt, segeln kann man ja eben auch vom heimischen PC aus, nur halt virtuell bzw. online.

Seit einem Monat segeln wir SCZlerInnen daher jeden Mittwoch gegen 19.00 Uhr auf https://www.virtualregatta.com/ unsere Mittwochsregatta. Und damit auch mal realitätsnah „Raum“ gebrüllt werden kann, gibt es parallel einen Videochat auf Slack.

Und so sieht das Ganze dann aus.

Mit einem Starterfeld von über 10 Booten kommt schon echtes Regatta-Feeling auf. Zugegeben, Wind und Wasser im Gesicht fehlen dann doch. Also heißt es warten auf die neue Saison – aber bis dahin wird weiter online gesegelt.

Herzlichen Dank an den Jugendsport für die Organisation!

Ihr wollt mitmachen? Meldet euch per Mail bei Nils.

Waffelregatta 2020

Unter Einhaltung strikter Hygienemaßnahmen konnten wir auch auch dieses Jahr die traditionelle Waffelregatta ausrichten. Insgesamt gingen 25 Cadets sowie 13 Teenys an den Start.

Auch der BlickPunkt berichtete. Hier der Link zum Artikel mit dem Titel „Glückliche Segeljugend„.

Den Kindern scheint es auf jeden Fall Spaß gemacht zu haben. Aber seht selbst.

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Unser Dank gilt wie immer allen Beteiligten, Helfenden und Unterstützenden – schlicht Allen, die dieses Event unter den doch schwierigen Bedingungen einen Erfolg haben werden lassen. Dankeschön und bis nächstes Jahr!

SCZ rüstet für den Jugendsport auf

Mit leuchtenden Augen steuert Jens Wille das neue Vereinsschlauchboot vom Typ „Tornado“ erstmals über den Zeuthener See. Elegant kräuselt sich das Wasser an dem weißen Bug entlang und reflektiert die ersten Sonnenstrahlen im neuen Jahr. Wie das Wetter, so ist auch die Stimmung des Vorstandsvorsitzenden des Segelvereins hervorragend: „Endlich können wir unsere Jugendmitglieder auch bei stärkeren Windverhältnissen auf offenem Gewässer für ihre Regatten vorbereiten, ohne auf
die Sicherheit eines seetüchtigen Beibootes verzichten zu müssen. Es ist für alle schade, wenn man zum Beispiel im Trainingslager an der Ostsee bei 4 – 5 Beaufort nicht mehr auslaufen und nur von der Pier aus zusehen kann. Mit dem neuen Boot haben wir quasi eine Versorgungs-und Unterstützungsplattform auf See, auf die unsere Mädchen und Jungs während einer Pause, aber auch bei einem unbeabsichtigten Badegang schnell zurückgreifen können.“ Die Hoffnungen sind
groß, sich auch in diesem Jahr wieder für die Teilnahme an den Weltmeisterschaften der Cadet-Klasse zu qualifizieren. Im letzten Jahr nahmen zwei Boote des SCZ am Wettbewerb in Bodstedt teil, dieses Jahr findet die Meisterschaft vom 28. Juli bis zum 04. August an der polnischen Ostseeküste statt.

„Die Anschaffung wäre ohne Sponsoren nicht denkbar gewesen“, sagt Wille und nickt dankbar in Richtung der mitfahrenden Gäste. Michael Wittek, Geschäftsführer der ATB Aufzugtechnik Berlin GmbH ist der Einladung zur Sponsorenausfahrt mit seiner Tochter gefolgt und genießt den Fahrtwind im Gesicht. Die Firma, die sich auf die Herstellung von Aufzügen und den dazugehörigen Service spezialisiert hat, unterstützt den Jugendsport des Vereins schon seit einigen Jahren intensiv. Neben den beiden sitzt Oliver Hein, Geschäftsführer der Firma Kagelmann Bau GmbH und Co. KG. Auch das in Zeuthen ansässige Unternehmen für Hoch-, Stahl- und Mobilfunkanlagenbau hat durch seine finanzielle Hilfe entscheidend dazu beigetragen, dass der Verein das neue Boot beschaffen konnte.

Das neue Vereinsschlauchboot vom Typ „Tornado“

Der Jugendsport hat den „Tornado“ selbstverständlich auch schon im Trainings- und Regattabetrieb getestet. Vom 12.04.-17.04.19 starteten die Mädchen und Jungen in Polen in die Segelsaison. Bis zu den Weltmeisterschaften bleibt noch etwas Zeit, sich konzentriert und zielgerichtet vorzubereiten. Dazu wünschen wir viel Erfolg und immer eine Handbreit Wasser unter’m Kiel!

Segelspaß im Regenguss – Tag der offenen Tür 2017

Eins muss man dem Wetter in diesem Spätsommer lassen: es bleibt konsequent wechselhaft. So auch an unserem Tag der offenen Tür Anfang September. Trotzdem besuchten uns zahlreiche kleine und große Gäste und verbrachten einen ereignisreichen Tag gemeinsam mit uns im Segelclub Zeuthen.

Während die jüngsten Besucher ohne große Umschweife die Hüpfburg eroberten, waren vor allem die Ausfahrten mit den Segelbooten unserer Vereinsmitglieder das Highlight des Tages. Ob bei einer gemütlichen Motorfahrt in den Großen Zug, einem kurzen Segeltörn um den Zeuthener Wall oder bei einer spannenden Regattavorführung direkt vor unserer Hafeneinfahrt, jede Wasserratte kam hier voll auf ihre Kosten.

Lehrreich ging es an Land zu. So konnten die Kinder unser heimatliches Wassersportrevier beim Seekartenquiz näher kennenlernen und ihre Fingerfertigkeit an den Seemannsknoten testen. Mit Taschenlampe und Morsetafel ausgestattet entdeckten einige sogar den Spaß an einer alten, aber immer noch gut funktionierenden Verständigungsmethode, auch ohne großes Datenvolumen. Soviel Eifer und Interesse wurden natürlich auch mit einer Portion Softeis belohnt.

Und weil sich das Wetter von Stunde zu Stunde besserte, konnten wir und unsere Gäste den Kaffee und Kuchen sogar bei ein paar Sonnenstrahlen genießen.

An der Stelle geht noch einmal ein ganz besonderer Dank an unsere Unterstützer, die mit ihrem kulinarischen Angebot unsere Speisekarte bereichert und bei allen Anwesenden wahre Gaumenfreuden mit geräuchertem Fisch und gegrilltem Schwein ausgelöst haben!

Wir hoffen, der Tag in unserem Verein war für alle ein Erlebnis und freuen uns auf ein Wiedersehen!